Vierfacher Torschütze: Die Chemiker um Stanley Ratifo feierten im Meuselwitz einen klaren Auswärtserfolg. (Foto: Christian Donner)
Unsere BSG hat den fünften Sieg in Folge eingefahren. Im Kellerduell beim ZFC Meuselwitz zeigten die Chemiker eine hochkonzentrierte Leistung und feierten einen auch in der Höhe verdienten Auswärtserfolg. Somit sahen die 3137 Zuschauer:innen in der bluechip Arena ein 0:4 (0:3) zwischen dem ZFC Meuselwitz und der BSG Chemie Leipzig.
Eine Woche nach dem späten 4:2-Sieg gegen Hertha Zehlendorf waren die Chemiker beim nächsten direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gefordert. Im Nachbarschaftsduell an der Glaserkuppe wollten die Fünfeckträger ihre aktuelle Formstärke bestätigen. Alexander Schmidt nahm zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Geburtstagskind Valon Aliji und Marc Enke begannen für Kay Seidemann und den verletzten Rudolf Sanin.
Chemie eiskalt und dominant
Die Grün-Weißen kamen sehr gut in die Partie und durften früh zum ersten Mal jubeln: Cyrill Akono eroberte den Ball und legte quer auf Stanley Ratifo, der im zweiten Versuch den Ball im Tor unterbrachte (3.). Auch danach blieben die Chemiker weiter agil und drängten auf den zweiten Treffer.
Erst parierte Lukas Sedlak gegen einen Kopfball von Marc Enke (14.), dann wurde Valon Aliji bei einem Abschluss geblockt (21.). Ebenfalls Nils Lihsek war nah am Torerfolg, aber sein Schlenzer aus der Distanz ging knapp am Pfosten vorbei (22.).
Dann gelang der BSG aber der Treffer: Eine Ecke von Lihsek verlängerte Tim Hoops per Hacke auf Ratifo, der nur noch einschieben musste (25.). Es kam noch besser für die Leutzscher: Wieder eroberte Akono im Aufbauspiel der Gastgeber den Ball, wurde dann von Sedlak getroffen – Elfmeter Chemie! Ratifo verwandelte diesen souverän zum dritten Treffer und schnürte damit den lupenreinen Hattrick (45.+1)!
Chemie sorgt schnell für klare Verhältnisse
Die Hausherren wollten im zweiten Durchgang die erste Halbzeit vergessen machen, aber diesen Plan durchkreuzten die Chemiker schnell: Im Anschluss einer Ecke parierte Sedlak noch stark gegen Enke, den Abpraller verwertete Ratifo zum vierten Tor (50.).
Anschließend verwalteten die Fünfeckträger das Spielgeschehen, spielten dabei den ein oder anderen Konter aber nicht konsequent zu Ende. Die Zipsendorfer hatten in Person von Florian Hansch nach einer Stunde die erste Chance, aber Marcel Bergmann parierte den Abschluss (60.). In den Schlussminuten passierte nur noch wenig. Danach war Schluss.
Chemie feierte einen verdienten Auswärtssieg beim ZFC Meuselwitz. Die Grün-Weißen sorgten schnell für klare Verhältnisse. Dadurch fehlt den Leutzschern nur noch ein Sieg, um den Klassenerhalt auch rechnerisch klarzumachen. Das nächste Spiel der Chemiker ist am kommenden Freitag, dem 08.05.2026. Dann empfängt die BSG den FC Eilenburg. Anpfiff ist um 19 Uhr.
ZFC MEUSELWITZ – BSG CHEMIE LEIPZIG 0:4 (0:3)
ZFC Meuselwitz: Lukas Sedlak – Elias Oke, Ben Nitschke (64. Felix Rehder), Cemal Kaymaz, Felix Pilger (64. Theo Teßmer) – Hendrik Wurr – Christoph Pauling (84. Nick Seidemann), Rene Eckardt (MK, 46. Califo Balde), Eric Stiller (46. Leon Schmökel), David Pfeil – Florian Hansch; Trainer: Georg-Martin Leopold
BSG Chemie Leipzig: Marcel Bergmann – Julian Bell, Marc Enke, Tim Hoops, Philipp Wendt (MK, 75. Jean-Marie Nadjombe) – Tim Kießling, Nils Lihsek, Fynn Seidel (75. Anton Bulland), Valon Aliji (55. Kay Seidemann) – Cyrill Akono (55. Julius Hoffmann), Stanley Ratifo (84. Tim Bunge); Trainer: Alexander Schmidt
Tore: 0:1 Stanley Ratifo (3.), 0:2 Stanley Ratifo (25.), 0:3 Stanley Ratifo (45.+1, Foulelfmeter), 0:4 Stanley Ratifo (50.)
Gelbe Karten: Rene Eckardt, Eric Stiller, Felix Pilger, David Pfeil / Tim Kießling (gesperrt gegen den FC Eilenburg), Valon Aliji, Fynn Seidel
Schiedsrichter: Florian Lukawski (Oranienburg), Daniel Läser, Tobias Behm, Tim Haubenschild
Zuschauer: 3137 in der bluechip Arena (davon ca. 2500 Chemie-Fans)



