DAS CHEMIE-MUSEUM

Chemie plant die Wiedereröffnung seines Museums – auch wenn die Herrichtung eines geeigneten Refugiums sicher noch einige Jahre benötigen wird, sind wir eifrig am Sammeln und Zusammentragen, am Einordnen und Fotografieren, am Katalogisieren und Sortieren.

Ihr alle könnt dabei behilflich sein, indem Ihr uns Eure Schätze zeigt und vielleicht auch überlasst, um sie letztlich der gesamten grün-weißen Gemeinde zugänglich zu machen. Dabei interessiert uns einfach alles, was mit Chemie zu tun hat. Also nicht nur Schals und Wimpel, Fahnen und Trikots (die aber natürlich auch!), sondern auch Fotos, Schriftwechsel, Unterlagen, Protokolle, Urkunden – schlicht alles, was mit Chemie oder ihren Vorgängern zu tun hat. Hoch im Kurs sind auch selbstgefertigte Fanutensilien aus DDR-Zeiten, aber auch alles zur Fankultur aus jetziger Zeit.

Wer sich von etwas trennen kann oder möchte, meldet sich einfach hier: museum@chemie-leipzig.de.

FUNDSTÜCKE DES MONATS

Hier zeigen wir euch regelmäßig die schönsten Stücke, die in unserem Fundus enthalten sind, sowie ihre Geschichte.

APRIL 2021

Ein Festtag für das Leutzscher Fußball-Museum! Ein Original kommt nach 23 Jahren nach Hause. Ein gewisser Gerd Achterberg hatte es auf den Müll (!!!) werfen lassen, ein gewisser Arni (†) hat es gerettet, und Achim Wenning, langjähriges Mitglied und Aktiver in der Alten Herren-Mannschaft, hat es in seiner Kneipe „Leutzscher Bierstuben“ seither getreulich aufbewahrt. Seit neuestem ist es wieder in Vereinshand. Unser Foto zeigt die Übergabe durch Achim an „Museumsdirektor“ Jens Fuge. Danke an alle, die mitgeholfen haben, Special thanks an Sebastian Rudolph.

MÄRZ 2021

Lothar Hoyer ist der äußerst akribische wie talentierte Chemie-Anhänger, welcher seine persönliche Chemie-Chronik liebevoll mit Samtpapier, Karikaturen unserer Spieler und in penibler Schreibschrift erstellte. Er selber schreibt dazu: „Als Fan der 60 und 70er Jahre habe ich als Jugendlicher damals ein Buch mit den Titel ‚Unzähmbarer Kampfgeist‘ handgeschrieben und mit Karikaturen und Fotos ergänzt. Etwa 1967 war ich mit dem Buch einmal vor Ort bei einer Trainingseinheit und Trainer Alfred Kunze nahm mich damals mit in die Kabine und die Spieler signierten das Buch. Ich war damals ganz stolz darauf, heute kaum noch denkbar.“ Dieses Kunstwerk übergab er uns nun für unser Museum. Wir freuen uns wahnsinnig über dieses wahre Schätzchen sowie das ebenfalls überlassene Trikot und bedanken uns auf das Herzlichste.

FEBRUAR 2021

Zwei unscheinbare Kisten, die Aufschrift ist verblasst. „1952“ und „1954“ steht kaum noch erkennbar darauf geschrieben. Das Besondere: Die Kartons sind randvoll mit Fotos und Zeitungsartikeln, allesamt aus den frühen 50ern. Und die Sensation dahinter: sie stammen aus dem Bestand unseres Nationaltorhüters Günter Busch (†)! Sein Freund Thomas Heil, der ebenfalls lange Torwart bei Chemie war, bewahrte dieses Konvolut lange Jahre auf und übergab es nun an unser Museumsteam. Vielen Dank dafür und wir freuen uns auf die Schätze, die nun gehoben werden können!

JANUAR 2021

Ein wirklich seltenes Stück übergab uns Ronny Ludwig. Das Trikot mit der Nashua-Werbung gab es nur ganz kurze Zeit 1990, als die BSG Chemie damit auflief. Es hat die Nummer 9 auf dem Rücken und wurde von Hansi Leitzke getragen. Ronny ließ es Jahre später signieren, so dass Unterschrift und Rückennummer auf dem historischen Trikot identisch sind. Vielen Dank dafür!

DEZEMBER 2020

Ein ganzes Konvolut an seltenen Sammlerstücken übereignete uns das Ehepaar Glaser aus Holzhausen. Den einen oder anderen Spieler dürfte es noch zwicken bei der Nennung dieses Namens, denn Dr. Glaser fungierte viele Jahre als Zahnarzt der BSG. Er kennt sozusagen das Werkzeug der zähnefletschenden Chemiker von ganz nahem. Im Konvolut enthalten: diverse große Kognacschwenker, ein handbemalter Teller und diverse Wimpel. Vielen Dank für die Überlassung!

NOVEMBER 2020

Das Trikot hatten wir in unserer Sammlung noch nicht: „Hohes C“ war unser Trikotsponsor in der letzten Saison der DDR-Oberliga 1990/91. Bryan Syra stiftete das seltene Stück, das die Rückennummer 10 hat und damals mutmaßlich von Uwe Ferl getragen wurde. Vielen Dank dafür! Uns fehlt übrigens bei der Trikotsammlung noch jede Menge Material; wer also noch Trikots von Chemie – egal, aus welcher Zeit – daheim hat: Wir freuen uns über weitere Stiftungen!

OKTOBER 2020

Dieses sehr schöne und aufwändig gefertigte Schmuckkästchen haben wir zuvor noch nie gesehen und gehen deshalb davon aus, dass es sich um ein handgefertigtes Einzelstück handelt. Gestiftet wurde es von Karsten, der 1990 nach München ging und dort bei der Bahn arbeitet. Er bekam das Teil von Bruder Holger. Der hatte es bei ebay erworben und ihm zum 20-jährigen Jubiläum des Fanclubs Leutzsch Legion geschenkt. Auch heute noch verfolgt „Kaschi“, der einst Geher an der DHfK war, die BSG und ihre Spiele. Vielen Dank!

AUGUST 2020

Eines der ältesten Fundstücke ist der Mitgliedsausweis von Rudi Schmork. Er war der Großvater von Ronny Miersch und war in den 80er Jahren einer der „fliegenden“ Verkäufer, bei denen man die Eintrittskarten erwerben konnte. Der LSV 1899 war einer der Vorgänger der BSG, der 1936 mit der SV Tura fusionierte und bis dahin auf dem legendären „99er“ kickte. Ein rares und wertvolles Stück – vielen Dank!

JULI 2020

Aus dem Nachlass unseres langjährigen Spielers und Trainers Kurt Neustadt (TuRa, SG Leutzsch, ZSG Industrie, BSG Chemie) erreichten uns wertvolle Erinnerungsstücke. Neben einer persönlichen Chronik, einem Kriegsfotobuch und einer Medaille zum 20jährigen Bestehen der BSG stach vor allem die Mappe aus der Zeit der SG Leutzsch hervor, in der Glückwünsche zur Vermählung im September 1948 ausgesprochen wurden. Da macht es auch nichts, dass man damals das „z“ im Stadtteilnamen vergessen hatte …

JUNI 2020

Die älteste erhaltene Chemie-Fahne. Stammt aus den frühen 50er Jahren, wurde vor über 20 Jahren von einem Fan übergeben. Die Farbe ist verblichen, das grün einem leicht gelblichen Ton gewichen, doch das „C“ in der schwarzen Raute ist noch deutlich zu erkennen. Die Fahne ist an einem Stab befestigt und konnte geschwenkt werden.

NEUZUGÄNGE

Hier zeigen wir die neuesten Zugänge und bedanken uns auf das Herzlichste bei den Spendern und Gebern.

RÄTSEL-TRIKOT AUS DEN 1980ERN

Ein Trikot aus den 80ern, Unterschriften ganz unterschiedlicher Generationen darauf – dieser Fund ist ein kleines Rätsel. „Ich habe es vor Jahren mal von meinem Onkel bekommen mit vielen Unterschriften drauf, und er sagte, es hing mit irgendeinem besonderen Spiel zusammen“, sagte uns Jörg Berbig. Genaueres wusste Onkel Berbig auch nicht mehr. Weiß es jemand? Wir freuen uns auf Erhellung.

HANDBALL-TRIKOT AUS DEN 1970ERN

Dass in Leutzsch seit Urzeiten Handball gespielt wird, weiß der gebildete Chemiker. Dass wir nun auch einige Unterlagen sowie ein Original-Trikot vermutlich aus den 70er Jahren haben, ist „Bemme“ zu verdanken. Claus Brömme hört auf diesen schönen Spitznamen und hat die Dinge extra für uns aus dem Schrank gekramt. Danke an dieser Stelle!

MATCHWORN DERBYTRIKOT DER „ZWEETEN“ DES FCS

Sebastian Hauck trug das Trikot bei einem Derby unserer Zweiten gegen den Ortsnachbarn am 14.10.2007. Vor 12 000 Zuschauern verloren wir zwar, denkwürdig war aber die Aufschrift auf dem Trikot. Die „Bunte Kurve“ tätigte eine klare Aussage, die wichtiger war als die Niederlage an jenem Tag. Danke an Michael Hoppe, der uns das gute Stück überließ.

NACHLASS DES MEISTERSPIELERS DIETER SOMMER

Nach dem Verlust, den wir mit dem Tod unseres 64er Meisterspielers Dieter Sommer erlitten haben, standen wir in engem Kontakt mit dessen Familie. Aus dem Nachlass von Dieter Sommer erreichte uns ein Paket mit vielen Fotos, Zeitungsausschnitten und einem wertvollen Kognakschwenker für unser Museum und das Archiv. Danke an die Familien Sommer und Clauß.

DIVERSE TRIKOTS

Ein Konvolut an Spielertrikots aus den 90er Jahren fand „Museumsdirektor“ Jens Fuge unter seinen Klamotten. Damit lassen sich wieder einige Lücken schließen, die durchaus noch bestehen. Neben Trikots aus den 60ern und 70ern wird aus der „Neuzeit“ vor allem ein Trikot aus den frühen 90ern mit der Sponsorenaufschrift „FTL“ gesucht. Vielleicht kann ja jemand helfen?

SPIELBALL MIT AUTOGRAMMEN AUS DEN 90ERN

Kai Brinkmann aus Köln überließ uns einen Lederball mit Autogrammen. Die Geschichte dieses Balles ist erwähnenswert. Kai berichtete uns: „Dabei handelt es sich um den Spielball vom Spiel FC Sachsen Leipzig – Carl Zeiss Jena aus der Saison 1994/95. Dieser – versehen mit den Unterschriften der Sachsen-Spieler – war der Hauptgewinn bei der Programmtombola an dem Spieltag. Ich hatte seinerzeit das richtige Programmheft erwischt. Ursprünglich hätte ich ihn mir in der Woche nach dem Spiel erst abholen können, da ich aber extra für das Spiel nach Leipzig gefahren bin, musste ich damals etwas warten und habe ich den Ball noch nach dem Spiel bekommen. Der Ball wurde seinerzeit mit Kugelschreiber unterschrieben, weswegen die Unterschriften etwas verblichen sind. Spielspuren am Ball – einem adidas Questra – sind deutlich zu erkennen. Ich komme aus dem Westen und bin eigentlich VfL-Bochum-Fan. In den 80er Jahren war ich in der Fanszene sehr aktiv und hatte damals auch Briefkontakt zu einem Chemie-Fan und begann, mich auch für Chemie zu interessieren und die Spiele – wenn auch aus der Distanz – zu verfolgen. Dieser Chemie-Fan war übrigens niemand anderes als Andreas Kösser, der später ja selber für Chemie spielte. Chemie habe ich dadurch erst recht weiterverfolgt, alleine um zu wissen, wie sich Andreas schlägt… Als ich dann im Frühjahr 1994 nach dem Studium meinen ersten Job in Erfurt bzw. später in Nordhausen hatte, habe ich mir auch das eine oder andere Chemie-Spiel angesehen. So war ich unter anderem wie gesagt beim Heimspiel gegen Jena, aber auch beim Rückspiel.“ Vielen Dank, Kai! Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

TRIKOT AUS DEN 1950ERN

Spektakulär und einmalig: Wir haben ein Trikot aus den 50er Jahren in unsere Sammlung aufnehmen können! In diesem Falle haben wir ein Tauschgeschäft abgeschlossen und uns von einem (doppelten) Stück unserer Sammlung getrennt. Dafür erhielten wir ein Trikot aus den 50er Jahren mit der Rückennummer 3, was stark vermuten lässt, dass es sich um ein Textil handelt, das von niemandem Geringeren als Walter Rose getragen wurde! Und schade, dass man Geruch nicht durchs Internet schicken kann, denn: Eine Prise DDR kann man unverkennbar wahrnehmen, wenn man seinen Riecher an das wertvolle Stück hält.

TURA-SPIELAUTOMAT

Ebenso spektakulär war der Erwerb eines Tura-Spielautomaten. Das gute Stück aus dem Jahr 1930 stammt aus der Schmiede der Tura Spielautomaten und Registrierkassen-Fabrik, die unseren Vorgänger-Verein Tura Leipzig unterstützte. Gut sichtbar ist bei dem Fußballspiel die Schrift „Tura“ zu sehen. Bedanken wollen wir uns bei den Spendern Hans-Jörg Leitzke, den Diablos Leutzsch, Fanclubs Green Bastards und Bierstandpöbel sowie Jens Fuge.

BASECAP VON ANDY SCHIEMANN

Weitgehend unbekannt war uns die Existenz eines personengebundenen Bekleidungs-Utensils. Die Basecap von Legende Andy Schiemann konnten wir dank der Unterstützung von Marc und den Diablos erwerben. Personenkult ist in diesem Falle unbedingt zu bejahen!

SOUVENIR-WERBEKARTE AUS DEN 70ERN

Leonhard Shelby überließ uns eine Werbekarte mit den Angeboten nebst Preisen für das Souvenirangebot der 70er Jahre. Hoch interessant, und dazu selten.

DERBY-EINTRITTSKARTE VON 1965

Wolfgang Näther aus Döbeln sendete uns eine alte Eintrittskarte von 1965 vom Spiel gegen den damaligen SC Leipzig. Es war an einem Mittwoch, als die Chemiker 3:1 gewannen – vor 35.000 Fans. Die Tore machten, sicher wisst ihr es noch alle, Manner Walter, Schere und Drößler per Eigentor in den letzten 15 Minuten. So lange hatten wir den Ortsnachbarn in Sicherheit gewiegt…

PROGRAMMHEFTE-KONVOLUT

Ein Konvolut alter Programmhefte erreichte uns von Johannes Mayer aus Geithain. Einige echte Raritäten konnten wir dabei entdecken. Recht vielen Dank!

STATISTIK-ORDNER UND PROGRAMMHEFTE

Von außen nicht sehr aufregend, aber mit spektakulärem Inhalt hielten wir die Paketsendung von Andreas Bittner aus Isny in den Händen. Ein großer Stapel Ordner mit der kompletten Statistik samt Zeitungsausschnitten und Programmheften aus Jahrzehnten Chemie-Geschichte vervollkommnet unsere Sammlung und schließt Lücken. Herzliches Dankeschön!

NACHLASS DES CHEMIE-NACHWUCHSTRAINER MICHA KOCH

Den Nachlass unseres unlängst leider verstorbenen ehemaligen langjährigen Nachwuchstrainers und -betreuers Micha Koch erreichte uns mit etlichen Gläsern, Fotos, einigen Pokalen sowie einem sehr schönen Fotobuch mit den ehemaligen Chemie-Junioren aus dem Jahr 1979/80. Vielen Dank dafür!

JUBILÄUMS-TRIKOT UND ERINNERUNGSSTÜCKE VON MEISTERSPIELER BEHLA

Unser Meisterspieler Wolfgang Behla überließ uns ein Trikot, welches er zum 60. Geburtstag geschenkt bekam sowie sein Buch mit persönlichen Erinnerungen an seine Karriere und etliche Fotos. Danke an den „Schuster“!

KLEINE ERINNERUNGSSTÜCK-SAMMLUNG

Eine Sendung aus dem Saarland enthielt ein Kartenspiel, Wimpel, Aufnäher und eine Fuwo-Sonderausgabe. Danke an Karsten!

UNDATIERTES TRIKOT (80ER?)

C. Ganske aus Bremen überließ uns ein undatiertes Trikot, das aus den 80er Jahren stammen müsste. Leider lässt sich derzeit nicht genau bestimmen, ob und wann es ein offizielles Chemie-Trikot war. Vielleicht kann jemand helfen und uns kontaktieren, wenn er es weiß?

HINTERLASSENSCHAFTEN VON BERNHARD ZANDER

Hartmut Killinger übersendete uns bereits zum zweiten Mal wertvolle Hinterlassenschaften seines Schwiegervaters Bernhard Zander, der einst bei der TuRa und den Nachfolgern SG Leutzsch und ZSG Industrie die Töppen schnürte. Darunter befinden sich Zeitungsausschnitte und Fotos sowie ein selbstgefertigtes Fotoalbum von 1949, als die ZSG Industrie gegen Zittau um die Sächsische Meisterschaft spielte. Killinger-Stiefsohn Mario spielte übrigens in den 80ern bei Chemie in der Nachwuchs-Oberliga.

ORDNER MIT STATISTIKEN UND SPIELBERICHTEN

Drei dicke Ordner mit penibel geführten Statistiken und Spielberichten überließ uns Horst Deubel aus Leipzig. Der heutige Rentner verfasste in seinen Hochzeiten mit Chemie in den 70ern liebevolle Spielberichte. „Nach dem Spiel hat man zu Hause nochmals Revue passieren lassen und sich eigene Überschriften ausgedacht“, erinnert sich der heute Mittsiebziger. In den Ordnern sind Zeitungsausschnitte, Fotos und Eintrittskarten enthalten.

BRUSTBEUTEL

Andreas Müller, Anhänger und Sponsor (müller | die küche), stellte uns dieses Unikat zur Verfügung. Dieser Brustbeutel ist höchstwahrscheinlich handgemacht und stammt aus den 70ern. Er bekam ihn mal von einem Kumpel geschenkt, dessen Name auch im Beutel verewigt ist: Tobias Bahr.

TRIKOT VOM ECKSTEIN-GEDENKSPIEL

Das Trikot vom Benefizspiel für unseren leider verstorbenen Torhüter Marco Eckstein kommt von Mitch aus Hamburg, der es unserem Museum gespendet hat. Getragen hat es beim Spiel 2015 unsere ehemalige Mittelfeld-Maschine Roman Müller.

ASCHENBECHER

Von Peter Proschwitz kam dieser wunderschöne, zweifellos handgefertigte Aschenbecher, der als Stammtisch-Accessoir bestimmt viele Jahre treue Dienste geleistet hat. Leider kann Peter nicht sagen, wer ihn angefertigt hat, da er ihn von einem Freund bekam, der ihn wiederum von seinem inzwischen verstorbenen Vater hatte. Nichtsdestotrotz: ein wunderbares Stück, das unsere Sammlung absolut bereichert!

PROGRAMMHEFTESAMMLUNG

Frau Hößelbarth hat uns die umfangreiche Programmheftsammlung mit einigen wirklichen Perlen zukommen lassen. Ihr verstorbener Mann hat über Jahrzehnte die Spiele der BSG besucht und stets versucht, seine Frau mit dem grün-weißen Fieber anzustecken, aber nach ihrer Aussage hat sie das Abseits nie begriffen, und sie ließ ihren Gatten lieber allein losziehen.

CHEMIE-KOFFER

Thomas Walbe aus Böhlen übereignete uns einen alten Koffer mit Fotos von Chemiespielern, die am Deckel angebracht waren und die auf der Montage unter der Woche die Sehnsucht nach Leutzsch milderten. Ein paar grüne Stutzen, ein Manschettenknopf und vor allem wertvolle Autogramme aus der Bundesliga der 70er und 80er Jahre komplettieren die Sammlung.

UMFANGREICHE SAMMLUNG VON PRESSEARTIKELN

Einen „Chemie-Fimmel“ hat die gesamte Familie von Benita Eisert aus Altenburg. Ihr Vater Lothar und sie weilen regelmäßig zu den Spielen unserer BSG. Ihr leider verstorbener Bruder Daniel hatte über Jahre akribisch Zeitungsausschnitte über die BSG ausgeschnitten und aufgeklebt. Das hilft uns, unser Archiv weiter zu pflegen und zu erweitern.

HISTORISCHE MASTFAHNE

Die historische Mastfahne wurde gestiftet von Ronald Detzner vom Fanclub „Dundee“, auf Initiative von Gunnar Hödel. 1990 gefunden von Jens Licht, der bei der Stadtreinigung arbeitete, in der Mülltonne der Geschäftsstelle der BSG Chemie, gesichert und übergeben an Ronald, der sie seither hegte und pflegte, allerdings nie gewaschen hat.

ZWEI TRIKOTS UND EIN TRANSPARENT VOM AUFSTIEG 2008

übergeben von André Lindner (ehem. Fanclub SpassHamm) aus Kitzscher

PROGRAMMHEFTE, WIMPEL UND GLÄSER

übereignet von Mathias Bretschneider aus Taucha