Rudolf Hecker (6.4.1923): Als am 16. August 1950 die BSG Chemie als Nachfolgerin der ZSG Industrie gegründet wurde, wechselte der 27-jährige Mittelfeldspieler von der BSG Erich Zeigner aus Probstheida nach Leutzsch. Hecker absolvierte vier Einsätze in der Meistersaison und blieb ansonsten Reservespieler. Der Rechtsaußen erzielte am 26.11.1950 in der Begegnung des 15. Spieltages Aktivist Brieske Ost – BSG Chemie (1:2) mit dem Siegtreffer sein einziges Meisterschaftstor für Chemie. Nachdem Hecker in der Spielzeit 1951/52 lediglich am ersten Oberligaspieltag eingesetzt worden war, verließ er nach Saisonende die BSG. Hecker kehrte zu Einheit Ost zurück und spielte in der DDR-Liga. Mit ihr stieg Hecker am Ende der Saison 1952/53 in die Oberliga auf. Er beendete im Sommer 1954 seine Laufbahn als Leistungssportler. Als Trainer übernahm er u.a. Motor Gohlis Nord, Motor Stötteritz und Rotation 1950.



