Foto: Westend Presseagentur / BSG Chemie Leipzig
Mit Harald Bellot feiert heute ein Urgestein unseres Vereines seinen 65. Geburtstag.
Er stammt aus einer echten Torhüter-Dynastie: Vater Günther Anton hielt bei der „kleinen Chemie“ in den 50er Jahren den Kasten sauber, und auch Papa Ronald hütete einst das Tor in unteren Ligen. Und seinen Neffen Benny kennen wir alle noch aus der jüngsten Vergangenheit.
„Harry“ kam 1982 zur BSG und hielt zunächst in der zweiten Mannschaft. Ein Jahr darauf rückte er in die erste Mannschaft auf und hatte dort viele Jahre seinen Platz. Allerdings musste er immer gegen starke Konkurrenz ankämpfen. Hubert Suchantke, Jörg Saumsiegel, Ralph Kahnt, Jörg Kämpfe, Sven Weigang – das waren einige seiner Rivalen im Tor. Dennoch konnte man sich immer auf Bellot verlassen, der es in seiner Karriere – später spielte er noch in Hoyerswerda, Markkleeberg, Eutritzsch und Eilenburg – auf 42 Zweitligaspiele brachte. Sein größtes Spiel machte der bescheidene und stets gut gelaunte Bellot am 7. Dezember 1986, als er mit Chemie im FDGB-Pokal den FC Carl Zeiss Jena mit 2:1 aus dem Pokal warf. Später arbeitete „Harry“ lange als Torwarttrainer sowohl beim FC Sachsen als auch ab 2015 bei der BSG Chemie, ehe er im letzten Jahr in Leutzsch verabschiedet wurde.
Nach wie vor besucht er so oft es geht, die Spiele der Chemiker und drückt uns ganz fest die Daumen. Zudem betreut er die Traditionsmannschaft der BSG.
Alles Gute zum Geburtstag, „Harry“!


