Die BSG um Julius Hoffmann zog souverän in die nächste Runde ein. (Foto: Kevin Colditz)
Unsere BSG hat die Pokalhürde Hoyerswerda in der 3.Runde des Sachsenpokal souverän gelöst. Somit sahen die 1722 Zuschauer:innen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion ein 1:4 (0:2) zwischen dem Hoyerswerdaer FC und der BSG Chemie Leipzig.
Eine Woche nach dem Auswärts-Coup beim FC Erzgebirge Aue waren die Fünfeckträger in der Oberlausitz im Sachsenpokal gefordert. Mit dem Hoyerswerdaer FC traf man auf den Tabellen-Neunten der Sachsenklasse Ost.
Die BSG übernahm erwartungsgemäß das Spielgeschehen und ging bereits nach zwei Minuten in Führung: Julius Hoffmann traf per Hacke im Anschluss an eine Ecke (2.). Die Gastgeber blieben aber mutig und wären fast postwendend zum Ausgleich gekommen, allerdings scheiterte Christoph Rettig an Florian Horenburg (5.).
In der Folge erarbeiteten sich die Chemiker viele Standards und nutzten einen dieser Eckbälle für den nächsten Treffer: Philipp Kühn köpfte eine Flanke von der rechten Seite ein (18.). Ansonsten hatte Chemie im ersten Durchgang viel Ballbesitz, allerdings nutzte man zahlreiche Möglichkeiten nicht konsequent genug.
Wenige Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte der eben eingewechselte Malick Sanogo nach Vorarbeit von Luis Jakobi auf 3:0 (48.), ehe ihm knapp zwanzig Minuten vor Schluss der Doppelpack nach Zuspiel von Valon Aliji gelang (71.). Zudem bekam Henri Buhtz aus dem eigenen Nachwuchs erste Pflichtspielminuten. Die Hausherren aus der Oberlausitz hielten aber weiterhin gut dagegen und belohnten sich in der Nachspielzeit in Person von Carl Bulmann mit dem Treffer (90.+1). Danach war Schluss.
Die Leutzscher zogen souverän in die nächste Pokalrunde ein. Dagegen wehrten sich die Gastgeber aus Hoyerswerda allerdings stark und hielten vor allem defensiv gut dagegen. Das nächste Spiel der Chemiker ist bereits kommenden Freitag, den 09.10.2026. Dann empfängt man den FSV Luckenwalde. Anpfiff ist um 19 Uhr.
HOYERSWERDAER FC – BSG CHEMIE LEIPZIG 1:4 (0:2)
Hoyerswerdaer FC: Dominik Krüger – Wim Seeger, Ron Schuster (56. Vladyslav Basiuk), Wallace Lucas Aires da Silva (62. Carl Bulmann), Christoph Rettig, Martin Hoßmang, Lukas Gierth (67. Nico Kubaink), Silvio Liebe (MK), Marius Laurin Schäfer (73. Thomas Kutscher), Sebastian Müller (85. Devyn Ziesche), Lucas Breuning; Trainer: Stefan Hoßmang
BSG Chemie Leipzig: Florian Horenburg (MK) – Valon Aliji, Lorenz Hollenbach, Tim Hoops (46. Philipp Wendt), David Pfeil – Luca Bürger (46. Anton Bulland), Darijan Silic, Willi Reincke (46. Luis Jakobi) – Tyron Profis (46. Malick Sanogo), Philipp Kühn (56. Henri Buhtz), Julius Hoffmann; Trainer: Alexander Schmidt
Tore: 0:1 Julius Hoffmann (2.), 0:2 Philipp Kühn (18.), 0:3 Malick Sanogo (48.), 0:4 Malick Sanogo (71.), 1:4 Carl Bulmann (90.+1)
Gelbe Karten: Valdyslav Basiuk / Lorenz Hollenbach
Schiedsrichter: Carl Wundram (Flöha), Benjamin Arnold, Nick Bartsch
Zuschauer: 1722 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion (davon ca. 500 Chemie-Fans)



