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Duell auf Augenhöhe: Chemie unterliegt Chemnitz

By 23. September 2026No Comments

Foto: Franz Engler

Unsere Chemiker mussten sich dem Chemnitzer FC geschlagen geben. In einer ausgeglichenen Partie erwiesen sich die Gäste als effizienter. Somit sahen die 4999 Zuschauer:innen im ausverkauften Alfred-Kunze-Sportpark ein 1:3 (0:1) zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem Chemnitzer FC.

Vier Tage nach dem ersten Ligasieg der neuen Saison wollten die Fünfeckträger den Schwung mitnehmen und auch dem Favoriten aus Chemnitz ein Bein stellen. Die Himmelblauen sind sehr gut in die Saison gestartet und gehören zum Spitzentrio der Staffel. Im Vergleich zum 5:2-Erfolg bei Tasmania Berlin änderte Alexander Schmidt seine Elf auf zwei Positionen: Rudolf Sanin und Bradley Lokilo begannen für Rajk Lisinski und Luis Jakobi.

Abseitstor Chemie, Distanzhammer CFC

Die Partie begann mit einer einminütigen Protestaktion gegen die gescheiterte Regionalliga-Reform. Danach begannen die Chemiker mit viel Druck und hohem Pressing. Das wurde fast belohnt: Nach einem Freistoß von Willi Reincke köpfte Philipp Kühn den Ball in die Maschen, allerdings stand er dabei im abseits, weswegen der Treffer nicht zählte (6.).

Nach der stürmischen Anfangsphase der BSG kamen die Gäste besser in die Partie. Nach einigen abgeblockten Schüssen unterlief den Leutzschern fast ein Eigentor, allerdings verhinderte Marcel Bergmann dieses (13.). Kurz darauf klärte Philipp Wendt vorm einschussbereiten Maximilian Fesser (18.).

Kurz darauf gelang dem Favoriten aber die Führung: Roman Eppendorfer zog aus der Distanz wuchtig ab. Der Ball landete abgefälscht unhaltbar in chemischen Tor (28.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch ohne echte Torchancen. Die letzte im ersten Durchgang gehörte Chemie: Kühn verpasste eine Hereingabe haarscharf (45.+1).

Chemie drückt, doch Chemnitz trifft

Chemie kam druckvoll aus der Kabine, aber den Treffer erzielten die Himmelblauen: Nach einigen Fehlern in der chemischen Defensive bugsierte Tom Baumgart den Ball ins leere Tor (55.).

Die Grün-Weißen ließen sich davon aber nicht beirren und liefen weiter an. Vor allem kämpferisch überzeugten die Fünfeckträger. Allerdings ergab die Druckphase auch Räume zum Kontern. Fast nutzte der CFC in Person von Domenico Alberico einen dieser Konter, jedoch verzog er (64.).

Auf der Gegenseite parierte David Richter im CFC-Tor einen Distanzschuss vom eingewechselten Valon Aliji (66.). Kurz darauf gab es einen Platzverweis für die Gäste: Ex-Chemiker Justin Gröger fällt als letzter Mann Philipp Kühn (70.). Den darauffolgenden Freistoß setzte Luis Jakobi aufs Tordach (71.).

Chemie erhöhte nun nochmal die Schlagzahl. Erst scheiterten die Chemiker erneut am Chemnitzer Bollwerk (74.), dann aber gelang der Treffer: Dennis Slamar unterlief nach einer scharfen Hereingabe von Malick Sanogo ein Eigentor (86.).

In den Schlussminuten wurde der AKS nochmal zum Tollhaus, allerdings sorgten die Gäste in der Nachspielzeit für Klarheit: Der eingewechselte Zamora vollendete ein Konter des CFCs zum 1:3 (90.+4). Kurz danach war Schluss.

Eine unglückliche Niederlage für die Leutzscher. Kämpferisch legte man einen starken Auftritt hin, allerdings fehlte in der Offensive die letzte Konsequenz. Das nächste Spiel der Chemiker ist kommenden Sonntag, den 27.09.2026. Dann ist die BSG beim FC Erzgebirge Aue gefordert. Anpfiff ist um 14 Uhr.

BSG Chemie Leipzig – Chemnitzer FC 1:3 (0:1)

BSG Chemie Leipzig: Marcel Bergmann – Bradley Lokilo (43. Valon Aliji), Rudolf Sanin, Marc Enke (43. Luis Jakobi), Tim Hoops, Philipp Wendt (MK) – Darijan Silic (69. Tyron Profis), Willi Reincke (84. Julius Hoffmann) – Malick Sanogo, Philipp Kühn, Elias Kratzer; Trainer: Alexander Schmidt
Chemnitzer FC: David Richter – Roman Eppendorfer, Jan Löhmannsröben (53. Justin Gröger), Dennis Slamar, Ken Tchouangue (85. Johannes Pistol) – Andreas Geipl (MK), Tom Baumgart – Maximilian Fesser (85. Amadeus Zamora), Tobias Stockinger (68. David Vogt), Domenico Alberico – Ron Berlinski (68. Jonas Marx); Trainer: Benjamin Duda
Tore: 0:1 Roman Eppendorfer (28.), 0:2 Tom Baumgart (55.), 1:2 Dennis Slamar (86., Eigentor), 1:3 Amadeus Zamora (90.+4)
Gelbe Karten: Malick Sanogo, Tim Hoops, Valon Aliji / Ron Berlinski, Andreas Geipl, Jonas Marx
Rote Karte: Justin Gröger (Notbremse)
Schiedsrichter: Eugen Ostrin (Eisenach), Chris Rauschenberg, Jens Klemm, Lars Albert
Zuschauer: 4999 im Alfred-Kunze-Sportpark (davon ca. 686 Gäste-Fans)

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