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Antwort kommt zu spät: Chemie unterliegt Greifswald

By 14. Dezember 2025No Comments

Die Chemiker um Lukas Griebsch fanden gegen den Greifswalder FC zu spät ins Spiel. (Foto: Christian Donner)

Unsere BSG hat das erste Spiel nach der Entlassung von Adrian Alipour verloren. Dabei gingen die Fünfeckträger früh hoch in Rückstand und konnten am Ende nur in den Schlussminuten der Partie darauf reagieren. Somit sahen die 4999 Zuschauer:innen im ausverkauften Alfred-Kunze-Sportpark ein 2:3 (0:3) zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem Greifswalder FC.

Nach der bitteren Niederlage bei der U23 vom 1. FC Magdeburg und der Freistellung von Trainer Adrian Alipour empfingen die Chemiker im letzten Spiel vor der Winterpause mit dem Greifswalder FC einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Im Vergleich zur Niederlage beim FCM änderte Interimstrainer Christian Sobottka seine Elf auf drei Positionen: Rudolf Sanin, Lukas Griebsch und Tim Kießling begannen für den verletzten Marc Enke und die angeschlagenen Fynn Seidel und Julian Weigel.

Katastrophale erste Halbzeit

Zwar gehörte der BSG der erste Abschluss durch Jean-Marie Nadjombe (daneben, 2.), danach aber übernahmen die Gäste das Spielgeschehen. Erst landete ein Schuss von Lukas Lämmel abgefälscht neben dem Kasten (4.), dann stocherte Soufian Benyamina eine Ecke über die Linie – 0:1 (6.).

Auch darauf waren die Greifswalder weiter dominant. Erst schoss wieder Lämmel aus Nahdistanz drüber (7.), dann unterlief Lukas Griebsch ein Eigentor – 0:2 (9.). Kurz danach traf Tristan Wagner aus der Distanz zum dritten Treffer für die Gäste aus dem Norden (17.). Chemie fand in dieser ersten Hälfte nie ins Spiel, während der GFC nach dem dritten Tor das Tempo etwas verlangsamte und verwaltete. Bis auf einen Kopfball von Nils Lihsek kamen die Leutzscher nicht gefährlich vor das gegnerische Tor (28.).

Chemie gelingt nur noch der Anschluss

Auch in den ersten Minuten der zweiten Hälfte war es die Mannschaft von Trainer Markus Zschiesche, die die Partie dominierte. Erst hielt Florian Horenburg einen Schuss von Jannis Farr (47.), dann schoss Osman Atilgan für die Gäste aus Nahdistanz daneben (61.).

In den Schlussminuten kamen die Grün-Weißen zu Offensivaktionen: Erst wurde Valon Aliji beim Abschluss geblockt (73.), dann landete eine Flanke vom eingewechselten Lasse Timpelan an der Latte (74.). Die darauffolgende Ecke verwertete Julius Hoffmann zum 1:3 (75.). Kurz vor Spielende gelang Stanley Ratifo sogar noch der zweite Treffer für Chemie (90.), danach war aber Schluss.

Die Chemiker fanden zu spät in die Partie und kamen nur noch zum Anschluss, nachdem man in den ersten knapp siebzig Minuten kaum ins Spiel fand. Nun ist erstmal Winterpause, bis es Ende Januar weitergeht. Dann empfängt die BSG den Chemnitzer FC. Die Terminierung steht noch aus.

BSG CHEMIE LEIPZIG – GREIFSWALDER FC 2:3 (0:3)

BSG Chemie Leipzig: Florian Horenburg – Jean-Marie Nadjombe, Rudolf Sanin, Lorenz Hollenbach, Lukas Griebsch – Janik Mäder (MK), Tim Kießling (46. Lasse Timpelan), Valon Aliji, Nils Lihsek – Stanley Ratifo, Julius Hoffmann; Trainer: Christian Sobottka
Greifswalder FC: Jakub Jakubov – Jannis Farr, Mike Eglseder, David Vogt, Jason Tomety-Hemazro (82. Fabrice Montcheau), Lukas Lämmel, Tristan Wagner – Theo Harz (70. Rudolf Ndualu), Joseph Richardson (82. Diren-Mehmet Günay), Osman Atilgan (70. Grace Bokake) – Soufian Benyamina (MK); Trainer: Markus Zschiesche
Tore: 0:1 Soufian Benyamina (6.), 0:2 Lukas Griebsch (9., Eigentor), 0:3 Tristan Wagner (17.), 1:3 Julius Hoffmann (75.), 2:3 Stanley Ratifo (90.)
Gelbe Karten: Valon Aliji, Janik Mäder, Henry Bleck (Torwarttrainer) / Soufian Benyamina, Diren-Mehmet Günay
Schiedsrichter: Johannes Drößler (Gotha), Reinhard Meusel, Leon Metz
Zuschauer: 4999 im Alfred-Kunze-Sportpark (davon ca. 50 Gäste)

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