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Vorbericht zum Heimauftakt gegen Germania Halberstadt

By 27. Juli 2021No Comments

Foto: Christian Donner

20 Mannschaften in der Regionalliga! Eine Folge davon ist, dass es wahrlich Schlag auf Schlag geht in der Spielabfolge. Und so muss unsere Mannschaft nun bereits drei Tage nach dem Saisonstart in Eilenburg wieder ran: morgen ist der VfB Germania Halberstadt zu Gast im Alfred-Kunze-Sportpark. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Im Gegensatz zu unserer Mannschaft, die beim FC Eilenburg auf erbitterte Gegenwehr gestoßen ist, konnte Germania Halberstadt den ersten Ligakonkurrenten – die U23 der Hertha BSC – klar mit 4:0 aus dem Friedensstadion nach Hause schicken. Zwei Mal Elias Löder und dazu David Vogt sowie Stefan Korsch sorgten mit ihren Toren für den klaren ersten Erfolg der Germanen, der sie an die Spitze der noch arg jungen Regionalliga-Tabelle katapultierte.

Damit holten die Sachsen-Anhalter gegen die Hertha U23 ein klareres Ergebnis als gegen fast alle Gegner aus der Vorbereitung: hier wurde nur der FC Einheit Wernigerode aus der Oberliga Süd mit 6:2 deutlicher geschlagen. Ansonsten tat sich die Mannschaft schwer – lediglich gegen Rot-Weiß Erfurt (ebenfalls Oberliga Süd) gelang mit 3:1 noch ein Sieg. Die Spiele gegen den HSC Hannover (1:2, Regionalliga Nord), Halleschen FC (0:6, 3. Liga), Eintracht Braunschweig (1:3, 3. Liga), SV Westerhausen (2:2, Verbandsliga Sachsen-Anhalt) und Fortuna Magdeburg (1:4, Verbandsliga Sachsen-Anhalt) gingen allesamt verloren oder endeten unentschieden. Sonderlich verwundern können diese Vorbereitungsergebnisse aber nicht, wenn man bedenkt, dass ganze zwölf Spieler in der Sommerpause neu zur Germania gestoßen sind und dem zehn Abgänge gegenüberstehen: hier musste sich die Mannschaft erst finden. Unter diesem Gesichtspunkt kann man allerdings auch das deutliche Ergebnis gegen Zweite der Hertha einordnen, gerade die U23-Mannschaften werden ja regelmäßig völlig neu zusammengestellt und brauchen dementsprechend etwas „Anlauf“.

Neben den zahlreichen Neuzugängen, davon gleich fünf Spieler aus einer U19 und kein Spieler älter als 26 Jahre (der 1,90 m große Innenverteidiger Marcel Kohn ist mit eben jenem Alter und der Empfehlung von 92 Regionalligaspielen der Erfahrenste der Neuzugänge) fällt vor allen Dingen der Wechsel auf der Trainerbank bei den sportlichen Neuheiten ins Auge. Benjamin Duda übernahm neu das sportliche Ruder. Der 33-jährige kam vom VfV Borussia Hildesheim und brachte neben Marcel Kohn auch noch den jungen Tim Heike als Mittelstürmer mit.

Bei den Halberstädter Abgängen finden sich neben Patrik Twardzik, bei dem allein der Name automatisch für Faninteresse im Leutzscher Holz sorgt – er wechselte zu Rot Weiß Ahlen in die Regionalliga West – mit Benyas Solomon Junge-Abiol (nach Berlin zu TeBe), Kimbyze-Kimby Januário (zu Optik Rathenow) oder Batikan Yilmaz (noch vereinslos) auch wichtige Offensivkräfte der vergangenen Rumpfsaison 20/21. Diese beendeten die Halberstädter übrigens auf dem dreifach geteilten 17. Platz mit 0,85 Punkten pro Spiel.

Doch nicht nur das deutliche Auftaktergebnis unserer morgigen Gäste, sondern auch die bisherige Bilanz gegen unsere Mannschaft, machen deutlich, dass für uns ein ungemein schwierige Aufgabe ins Haus steht: keines der letzten zehn (!) Spiele gegen Halberstadt konnte Grün-Weiß gewinnen. Der letzte Sieg stammt aus dem Jahr 2010, damals war es noch der FC Sachsen Leipzig, der durch Tore von Christopher Kuckelt und Maximilian Heyse mit 2:1 gewinnen konnte. Schiedsrichter vor 1056 Zuschauern im AKS (da wird bei gut 1800 verkauften Dauerkarten morgen sicher mehr gehen!) war damals übrigens, wie auch vor zwei Tagen in Eilenburg, Marko Wartmann. Morgen wird der aber nicht wieder als Referee auf dem Platz stehen, stattdessen übernehmen diese Aufgabe Henry Müller und seine Assistenten Marcel Riemer und Max Stramke, denen wir natürlich ein glückliches Amtieren wünschen.

Unsere Chemiemannschaft würde sich jedenfalls über zahlreiche Zuschauer freuen. Die Unterstützung wird gebraucht, denn auch morgen sind die in Eilenburg fehlenden Spieler mindestens fraglich. Deshalb: auf nach Leutzsch! Vorwärts Chemie zum ersten Heimsieg!

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